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21. Dezember 2011
Mit heimischem Gemüse gesund durch den Winter
In der kalten Jahreszeit braucht Dein Körper besonders viele Vitamine und Nährstoffe. Frisches Wintergemüse hält Dein Immunsystem auch dann noch fit, wenn es draußen stürmt und schneit.
Je tiefer die Temperaturen sinken, desto mehr verschnupfte Gesichter sieht man auf den Straßen. Um der Erkältung vorzubeugen, greifen Viele zu künstlichen Vitamin-C-Tabletten oder stürzen sich auf die erste Fuhre exotischer Clementinen im Supermarkt. Dabei haben heimische Gemüsesorten oft viel mehr zu bieten. Sie sind zudem preiswerter, umweltfreundlicher und bringen Abwechslung auf den Esstisch.
Nichts geht über Kohl
Die Vitaminbomben schlechthin sind die zahlreichen Kohlvarianten, die zur Zeit die Auslagen der Marktstände und Gemüsehändler bevölkern. Man denke nur an Grün-, Weiß- oder Rotkohl, an Blumenkohl und Broccoli, an Kohlrabi und Rosenkohl, um einmal die bekanntesten zu nennen. Auch Wirsing zählt zu den Kohlgewächsen.
Das Gute am Kohl ist das, was in ihm steckt. Denn alle Arten enthalten wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und antibakteriell wirkende Glucosinolate. Vor allem die zahlreichen im Kohl enthaltenenVitamine C, B und A bringen Dein Immunsystem auf Vordermann. 200 Gramm Rosenkohl beispielsweise decken den Vitamin-C-Bedarf von zwei Tagen!
Voll auf die Rübe
Ebenfalls von Feldern der Region stammen die Rübengewächse, die dem Kohl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen in nichts nachstehen. Karotten etwa verfügen über einen hohen Gehalt an Vitamin A und Beta-Carotin, das die Haut schützt. Rote Bete ist reich an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Sie wirkt anregend auf Stoffwechsel und Immunsystem. In den letzten Jahren wieder entdeckt wurden die Pastinaken, die man nun häufiger auf Speisekarten entdecken kann. Auch sie enthalten viel Kalzium und Carotin, das der Körper sogar besser verwertet als das der Möhre. Weitere verbreitete Rübensorten sind zudem Knollensellerie, Teltower Rübchen oder Rettich.
Frisch durch den Winter
Ob Kohl oder Rübe, teilweise bekommst Du das Gemüse auch mitten im Winter noch frisch vom Feld. Dank der kurzen Transportwege verliert es auf dem Weg zum Händler kaum etwas von seinen Vitaminen. Falls Du es nicht sofort zubereiten kannst, solltest Du darauf achten, es kühl und dunkel zu lagern, damit möglichst viele der gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Beim Kochen darf das Gemüse außerdem nicht zu lange garen, denn sonst löst sich insbesondere das Vitamin C im Wasser.
Für die Zubereitung von Kohl und Rüben gibt es viele leckere Rezepte, die den ganzen Winter lang Abwechslung garantieren. Und wenn Du so regelmäßig Wintergemüse zu Dir nimmst, kannst Du dem Schnupfen die kalte Schulter zeigen. |
| Autor: Lars Kruse |
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